Burger Sandwich

Irgendwie sind Hamburger cool. Liegt es am Aussehen, am Geschmack oder ist es ein Kultur-Ding?

Wenn wir heranwachsen sind Würstchen und Pommes die ersten Dinge, die wir lieben. Hamburger sind etwas für später, wenn wir mutiger sind und mehr probieren. Diese Liebe zum einfachen aber dennoch besonderen (dem Burger) hält meist ein Leben lang an und lässt uns als Erwachsene oft schwach werden.

Richtige Burger, wie in den USA gab es früher in Deutschland nicht. 2 Ketten dominierten die Geschmacksvielfalt und zeigen uns Deutschen was Burger sind. Echt eintönig, wenn du an die sonstige Auswahl von Lebensmitteln denkst.

Zuhause machen die wenigsten selber Burger, obwohl das nicht schwer ist. Für einen guten Burger brauchst du Übung, aber schwierig ist es nicht. Mit ein paar Tricks und Ideen, die ich dir gleich zeigen werde, geht es leicht, schnell und vor allen Dingen wird es lecker schmecken. Du wirst einen richtigen, guten und saftigen Burger hinbekommen, der besser ist als in jedem Restaurant.

Oh nein, das solltest du nicht falsch machen

Auch mir sind die normalen und dummen Fehler passiert. Mit jedem Burger lernst du dazu und ich auch. Meine Erfahrungen wären bis heute diese, wobei ich nicht glaube, das ich am Ende meiner Reise bin. Es gibt noch viel zu lernen.

Geschmackliche Fehlgriffe

Das Patty ist zu dick – ein Burger-Patty lebt um saftig zu sein und Röstaromen zu haben. Wenn du den Burger zu dick machst, schmeckt es wie ein Hacksteak. Die Balance muss stimmen. Ich weiß, die Verführung ist groß mehr zu nehmen.

Salat – ganze Salatblätter sehen gut aus, aber sind nicht sonderlich lecker. Genauso wie zu viel Salat, der den Burger killt. Der Salat ist nur eine Zutat von vielen. Ansonsten iss einen Salat. 🙂

Sauce – eine einfache Sauce ist öde. Zu viel pure Mayo oder Sauce zerstört einen Burger, wenn sie einfach ist. Eine gute Sauce dagegen begeistert, wenn diese interessant und raffiniert ist.

Das Aussehen leidet

Burger mit zu viel Käse
Burger mit zu viel Käse

Zu viel Fett ist nicht appetitlich und wird wie ein Stein in deinem Magen sein. Vermeide deswegen zu fettiges Rindfleisch, gehe sparsam mit Käse um und wie oben beschrieben mit der Sauce.

Handhabung oder mit Messer und Gabel essen?

Ein saftiger Hamburger ist das Ziel. Allerdings weichen zu viel Saucen, Salate mit Dressing und Gemüse den Burger auf und er zerfällt. Füge diese Zutaten in der Mitte des Burgers hinzu, um das Brot nicht aufzuweichen.

Ein Burger solltest du in der Hand halten können. Stopfe nicht alles rein was da ist. Esse lieber 2 Burger.

9 Tipps zum perfekten Burger

Nach dem wir die Fehler kennen, steht dem perfekten Burger nichts mehr im Weg.

Falls dir weitere gigantische Fehler unterlaufen sind, teile mir diese in den Kommentaren mit!

Die guten Zutaten

Bevor wir anfangen mit der Burgerzubereitung kann schon etwas schief gehen. Viele Fehler fangen beim Einkauf bzw. bei der Auswahl der Zutaten an.

Patties –  verwende frisches Hackfleisch. Meistens verwende ich Rindfleisch. Du bekommst es in guter Qualität bei deinem Metzger oder in deinem Supermarkt an der Frischetheke. Kaufe bitte keine vorgefertigten Patties oder Tiefkühlware. Wir wollen den Geschmack selber auswählen und keine versteckten Gewürze in Fertigware haben. Ebenfalls ist das Fleisch bei Tiefkühlwaren zu gepresst und hat seine Konsistenz verloren.

Sauce – wie oben beschrieben machen wir die Sauce selber auf Mayo-Basis (+ Gewürze).  Bitte keine fertigen Saucen kaufen.

Braten für Röstaromen

Patties formen – das Fleisch vorsichtig formen. Die Struktur des frischen Hackfleischs soll nicht zerstört werden. In die Mitte musst du eine Mulde drücken, da sich das Fleisch beim Braten zusammenzieht und eine Delle formt. Verwende deine Hände, um das Patty zu formen. Eine Burgerpresse musst du nicht haben.

Patty nur Salzen und PfeffernDie Patties nur einmal wenden beim Braten. Genau 1 mal. Unnötiges Wenden zerstört die Struktur und Fleischsaft tritt aus. Die Patties bei mittelstarker Hitze anbraten, um eine braune knusprige Fleischseite zu bekommen.

Käse – lege bei einem Cheeseburger den Käse nach dem Wenden des Patties auf. Die nächsten Minuten reichen aus um den Käse in der Pfanne zu schmelzen.

Würzen – Würze das Fleisch erst in der Pfanne. Salz und Pfeffer sind ausreichend.

Kombinieren und Thema wählen

Mehrere Patties – als ein großer Fleischliebhaber willst du ein riesiges Patty haben. Ich bevorzuge lieber mehrere kleinere Patties anstatt ein dickes. Es schmeckt besser, denn durch die erhöhte Fleischfläche bilden sich mehr Röstaromen. So geht es schneller beim Braten und die Fleischmenge ist die Gleiche.

Thema – wähle ein Thema für deinen Burger aus. Du wirst mehr Freude am Kochen haben als wenn du wieder und wieder den gleichen Burger machst. Wie wäre es mit einem karibischen, indischen, türkischen oder amerikanischen Burger? Oder lieber eine spezielle Bauform Doppeldecker, Big Mäc, XXL usw. Siehe unten für einige Vorschläge.

Salat – keine besonderen Einschränkungen beim Salat. Wähle was dir gefällt, aber schneide den Salat sehr fein.

Die Größe

Kleine Burger sind vollkommen okay und mein persönlicher Favorit. Ein Mini-Burger ist schnell gegessen und ein zweiter oder dritter Burger passt noch. So kannst du mehr variieren während einer Mahlzeit. Anstatt dich auf einen Burger zu beschränken.

Oder du wählst die gigantische Variante und erschlägst deinen Hunger mit einem Burger. Achte darauf die Tipps von oben zu beherzigen. Oft verlierst du beim Giga-Burger die Tipps aus den Augen vor lauter Vorfreude.

Probiere diese 7 coolen Varianten 

Der Hamburger ist ein extrem spezialisiertes Sandwich. Über viele Jahrzehnte ist er  weltweit und nicht nur in seinem Heimatland zu einem Phänomen geworden. Der typische Charakter ist seine runde Form und das Burgerbrötchen. Geschmacklich ist er nicht einzuschränken und findet viele Fans, die gerne neue Kreationen entwerfen.

Hier einige nennenswerte Varianten:

  • Cheeseburger – ein Klassiker mit Rindfleisch, Käse, Sauce mit Salat. Wer kennt ihn nicht?
  • Triple Layer – 3 Lagen Fleisch geben dir extra Fleischgenuss mit vielen Röstaromen.
  • Jalapeño Burger – Jalapenos mild dosiert sind ein perfektes Topping.
  • Balsamico Burger – Hühnerfleisch nimmt am besten diesen leckeren Balsamico Geschmack an, der den Burger sommerlich frisch macht.
  • Chickenburger – frisches Hähnchenfleisch ohne Panade ist eine kalorienarme Version
  • Falafelburger – würzig und vegetarisch zu gleich. Eine gute Kombination.
  • Toscana Burger – mediterranes Gemüse und Basilikum geben diesem Burger seinen Geschmack.

Jetzt bist du dran. Suche dir einen Burger aus und plane ein ihn wirklich zu machen. Halte dich an die Tipps und vermeide meine Fehler, wie oben beschrieben.

Probleme bei der Burger Auswahl? Nimm deinen Lieblingsburger und mache ihn besser. Mein Lieblingsburger ist eine Mini-Version des Big Macs, die ich nach ein paar Versuchen perfektioniert habe. Rate mal welcher besser schmeckt? Das Original oder der selbstgemachte?

PS: Ist dir dein Burger gelungen? Teile es mir in den Kommentaren mit.

Burger Sandwich

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